#1 Kindergeld von Käthe 11.07.2012 12:51

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Für alle, die es interessiert und die ggf. Bedarf haben:

Das Kindergeldrecht hat sich geändert. Für den, den es interessiert, folge dem Link

http://www.biallo.de/finanzen/Soziales/k...sich-lohnen.php

Gruss Käthe

#2 RE: Neues zum Kindergeldanspruch von Werner 11.07.2012 13:29

Hallo Käthe, vielen Dank für diese Information und weiterhin alles Gute. Gruß werner

#3 RE: Neues zum Kindergeldanspruch von Anja 11.07.2012 19:06

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Danke Käthe

#4 RE: Neues zum Kindergeldanspruch von Monika 12.07.2012 08:12

Liebe Käthe,

danke für den Tipp! habe mir das gleich ausgedruckt..mein Sohn ist 24 Jahre geworden und werde mit ihm reden das er einen Antrag stellt.

LG Monika

#5 RE: Neues zum Kindergeldanspruch von Einfachich 12.07.2012 18:54

Super Käthe, gut zu wissen!!!

LG
Claudia

#6 RE: Neues zum Kindergeldanspruch von Käthe 25.02.2015 13:41

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Aus aktuellem Anlass hier einige Links zum Kindergeldanspruch hinsichtlich U-Haft:


http://www.rechtslupe.de/steuerrecht/einkommensteuer/einkommensteuer-privat/kindergeld-und-die-untersuchungshaft-des-kindes-329342

http://www.sozialleistungen.info/news/11.06.2011-u-haft-kein-anspruch-auf-kindergeld/

http://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/kindergeld-fuer-ein-drogensuechtiges-inhaftiertes-kind_idesk_PI11525_HI5084649.html

LG Käthe

#7 Kindergeldanspruch für Volljährige bei Ausbildungsabbruch von Sybille 02.03.2016 23:59

Hallo,

wir haben ein Problem mit der Familienkasse, was das Kindergeld betrifft. Vielleicht hat aus dem Forum jemand schon Erfahrungen zu dem Thema und kann mir weiterhelfen.

Die Familienkasse sagt, dass bei den Ausbildungszeiten von meinem Sohn Lücken sind und will jetzt von uns sämtliche Nachweise seit 2013 und insbesondere ein ärztliches Zeugnis bzw. Gutachten, aus dem folgendes hervorgeht: 1.Beginn der Behinderung, 2.Umfang der Behinderung und 3.inwiefern die Behinderung die Erwerbsfähigkeit meines Sohnes eingeschränkt hat. Das, weil ich im ersten Antrag angegeben habe, dass er aufgrund körperlicher, seelischer oder psychischer Behinderung nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen konnte, was ja auch so ist.

Die sagen es MUSS das Wort Behinderung bzw. in Form einer psychischen Behinderung auftauchen. Alles andere, was wir ärztlich nachweisen, hätte für das Kindergeld keine Bedeutung. Wenn wir dieses ärztliche Zeugnis nicht bringen, dann müssen wir rückwirkend für zweieinhalb Jahre das Kindergeld zurückbezahlen und bekommen auch künftig keines mehr. Ich habe erklärt, dass er im Juli 2013 gekündigt wurde und er sich gesundheitlich so verschlechtert hat (schleichender Prozess), dass er im Dezember 2013 mit einer akuten 1.Psychose eingewiesen werden musste. Und danach ging es so weiter in 2014 und 2015 mit stationären Aufenthalten, ohne arbeiten zu können. Die sagen aber, dass die ganzen Aufenthalte nicht interessieren, weil er bereits in gekündigter Stellung war. Und wenn er nach Abbruch der 1.Ausbildung keine neue Ausbildung mehr angefangen hat, verfällt der Kindergeldanspruch.

Hat jemand auch schon damit zu tun gehabt? Ich frage mich welche Chance hat man denn als Familie auf Kindergeld, wenn das volljährige Kind aufgrund Sucht- und psychischen Erkrankungen keiner Tätigkeit nachgeht. Wie soll man denn das alles rückwirkend nachweisen, wenn wir ihn erst nach Monaten im Akutzustand zum Arzt bringen konnten? Das würde bedeuten, dass sein Psychiater bestätigen müsste, dass er aufgrund seiner psychischen Behinderung bereits seit seiner Kündigung nicht arbeiten konnte. Ich weiss nicht, ob der Arzt sowas macht, da mein Sohn ja erst nach Monaten bei ihm war. Welche Möglichkeit haben wir denn das alles lückenlos zu bestätigen???

Also ich bin heute echt fast an die Decke gegangen, wie ich das von der Familienkasse gehört habe. Es reicht also nicht, dass sie es uns evtl. künftig streichen wollen, sondern wollen jetzt auch noch rückwirkend für die echt schlimme Zeit, die wir durchgemacht haben in den letzten zwei Jahren auch noch alles zurück verlangen, wenn wir es nicht schaffen, alle Lücken so zu belegen, wie die sich das vorstellen. Und das obwohl unser Sohn bei uns zuhause gelebt hat mit Erkrankungen, ohne eigenes Einkommen. Unglaublich!

Wenn jemand einen Tipp für mich hat, bitter her damit. Es ist zum Verzweifeln! Wie sind die Chancen auf einen tatsächlichen Behindertenausweis?? Wie funktioniert das?

Liebe Grüße
Sybille

#8 RE: Kindergeldanspruch für Volljährige bei Ausbildungsabbruch von Käthe 03.03.2016 09:53

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Hallo Sybille,

ja, das mit dem Kindergeld ist eine heikle Sache.... Wie es sich mit der Erlangung eines Behindertenstatuses verhält, weiß ich nicht, rückwirkend wird das sicher schwierig, könnte ich mir vorstellen. Es beleibt euch sicher nur das Gespräch, so seh eich es, mit dem Psychiater.

Kindergeldanspruch hat man tatsächlich "nur" (bei gesunden Kindern), wenn ein lückenloser Nachweis möglich ist, die Rückforderungsgefahr ist dann groß. Zu einem lückenlosen Nachweis gehört z. B. auch die Möglichkeit, dass nach abgebrochener Ausbildung (aus welchem Grund auch immer) eine Meldung bei der Arbeitsagentur erfolgte und gepflegt wird.... das wird in eurem Fall nicht so sein, vermute ich mal, eben aufgrund der Gesamtsituation.

Da bleibt euch nur die Rechtsberatung nochmals und das mögliche Einholen aller möglichen Unterlagen zur Vorlage. Bedenkt bitte, bei einem eventuellem Rückforderungsbescheid, dass das Geld unverzüglich fällig wird und ein Einspruch keine aufschiebende Wirkung hat.

Ich würde mich allerdings auch wegen rückwirkendem Behinderungsgrad beraten lassen, nichts unversucht lassen.

Immer unter der Rubrik: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat verloren...

Ich hatte damals das Kindergeld auslaufen lassen und nachdem ich nach Jahren wieder alle Unterlagen zur Verfügung hatte, neu beantragt und rückwirkend erhalten. So war ich auf der sicheren Seite. Das Schlimme ist ja auch, man gibt das Geld meist dem Kinde, aber Berechtigte sind die Eltern, ebenso auch die Rückzahlungspflichtigen....

Viel Kraft.

LG Käthe

#9 RE: Kindergeldanspruch für Volljährige bei Ausbildungsabbruch von Sybille 03.03.2016 15:47

Hallo Käthe,

vielen herzlichen Dank für Deine Mühe!

Also in 2014 war es schon so, dass unser Sohn nach dreimonatiger Ausbildung (2.angefangener Versuch) Anspruch auf Arbeitslosengeld und danach auch Anspruch auf Krankengeld hatte, weil er während der Arbeitslosigkeit wieder akut krank wurde und in die Klinik musste. Dann ist nach 6 Wochen Krankheit nicht mehr das Arbeitsamt, sondern die Krankenversicherung zuständig gewesen. So wie bei der Lohnfortzahlung eben. Ja, Deine Annahme ist richtig, dass sich nicht mein Sohn um diese Sachen gekümmert hat, sondern ich. Aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, sollten wir dann für diesen Zeitraum auch zurecht das Kindergeld bekommen haben und bräuchten es nicht zurückzahlen. Wäre super.... dann würde sich die Rückzahlung für uns in Grenzen halten.

Ja es ist so wie Du sagst, man hatte von diesem Kindergeld nichts. Ganz im Gegenteil... die ganzen Umstände mit seinem Lebenswandel waren eher zusätzlich eine finanzielle Belastung während den letzten Jahren. Irgendwie kassiert man eine Keule nach der anderen, hab ich so das Gefühl.

Im Übrigen hat sich die Überprüfung der Familienkasse automatisch ergeben, nur weil ich meinen Arbeitgeber gewechselt habe und dadurch der zuständige Träger sich geändert hat. Die sehen in den Unterlagen, dass er über 18 ist (jetzt 20) und schon fangen sie an, rückwirkend zu prüfen. Wir wollen wirklich kein Geld, was uns nicht zusteht. Aber irgendwie fühlt es sich wie eine doppelte Bestrafung an, wenn Du verstehst was ich meine.

Naja, mal sehen....

Liebe Grüße
Sybille

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