#1 Depression von Regina 18.08.2009 22:31

Liebe Anja und Alle anderen,
Ich denke mal das ich auch Depressionen habe,zwar nicht vom Arzt bescheinigt,da ich nicht hin gehe.
Mir geht es seit Jahren sehr schlecht,meine Lebensfreude ist einfach auf der Strecke geblieben.In meiner Familie gibt es so unendlich viel Kummer,meine beiden Eltern sind unheilbar krank-Vater Leukemie-Mutter Leberzerose,mein Sohn paranoide Schizophrenie
Manchmal wenn so so alleine zu Hause sitze denke ich das ganze hat keinen Sinn mehr,es gibt Tage da habe ich Gedanken gehabt mich einfach nur ins Auto zu setzten und gegen den nächsten Baum zu fahren.
Ich frage mich vieviel Leid ein Mensch aushalten kann um nicht seinen Verstand zu verlieren.
Ich weine sehr viel wenn mich keiner sieht.Nach außen hin spiele ich die Starke doch ich weiß ich bin nicht stark.Ich bin immer für meine Familie da,doch wie es wirklich in mir ausieht weiß keiner.Mein Partner ist 17 Jahre älter als ich,und er versteht die Krankheit meines Sohnes überhaupt nicht.Er liebt meinen Sohn sehr,keine Frage ,aber er versteht es nicht,mit Ihm darüber zu reden ist sehr schwierig
Auch weiß ich das ich Hilfe brauche,doch diesen Weg zu gehen dazu bin ich noch nicht bereit.Ich habe warscheinlich Angst ,ich weiß es nicht.Noch schaffe ich alles alleine,wer weiß wie es in naher Zukunft aussieht.
Ich denke das fast Alle Eltern von suchtkranken und psychisch kranken Kids eine Form von Deppressionen haben,der eine mehr und der eine weniger.
Denn auch wir Angehörigen Leiden und werden durch die Krankheit unser Kids in irgernd einer Form selber krank.
Liebe Grüße Regina

#2 RE: Depression von Anja 19.08.2009 00:28

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Liebe Regina,
Du hast alle Anzeichen und vor allen Dingen Grund für eine Depression. Es ist keine Schande deswegen zum Arzt zu gehen. Du kannst das auch mit Deinem Hausarzt besprechen. Erzähle ihm von Deiner Situation und glaube mir, er hat volles Verständnis für Dich. Nehme die Hilfe an die er Dir verschreibt bzw verordnet. Sehe die Hilfe wie eine Krücke, denn wenn Du nicht gehen kannst würdest Du ja auch eine benutzen. Nehme Dir für Deinen ersten Termin beim Arzt Zeit, zur Not schreibe alles auf. Hilfe brauchst Du, denn der Gedanke an Suizid war da. Ich kann da wirklich nur aus Erfahrung sprechen. Ich habe zwar Probleme mit Psychotherapien, dennoch muss ich mindestens einmal im Quartal mit meinem Psychiater der auch Psychotherapeut ist, zum Gespräch. Er verschreibt mir sonst keine Antidepressiva. Antidepressiva nehme ich mit kurzen Unterbrechungen jetzt das sechste Jahr. Anfangs habe ich mich gesträubt, aber mittlerweile sehe ich siese als Krücke. Manchmal tum mir sogar die Gespräche gut. Das heißt nicht, das Du auch Medikamente nehmen mußt. Trotzdem mußt Du was für Dich tun.

#3 RE: Depression von Regina 19.08.2009 00:50

Ich weiß das Du Recht hast Anja,
es fällt mir nur so unsagbar schwer,aber ich denke irgendwann in naher Zukunft muß ich diesen Weg gehen.
Es kostet mich sehr viel Überwindung,nicht weil ich mich schäme ,nein das nicht.Ich habe nur Angst vor mir selber,denn ich weiß wenn ich meine Geschichte erzählen muß werde ich nicht mehr aufhören zu weinen.Ich habe viel geweint aber nur im ,, Stillen"
Ich weiß ja auch das ich mir dringend Hilfe holen sollte,nur der Schritt wird zu einem Meilenstein für mich
Regina

#4 RE: Depression von heide 19.08.2009 01:33

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Hallo Regina,

du hast es doch schon geschafft, hier über dich und deinen Sohn zu erzählen! Wenn du "wo hingehst" ist das auch nicht recht viel anderes. Du erzählst von deinem Sohn und wie es dir dabei geht.

Das du Angst hast, "nie wieder mit weinen aufhören zu können", wenn du erstmal mit reden angefangen hast,- das ist ganz normal. Es sind auch sicher viele viele Tränen in dir.
Aber ,- und das weiss ich aus eigener Erfahrung,- man hört wieder damit auf. Irgendwann versiegen die Tränen.
Und du merkst, wie leicht es dir von mal zu mal fällt, von deinem Kummer und deiner Angst um dein Kind zu erzählen.
Und du merkst, wie gut es dir tut! Es wird dir dadurch die Last, alles alleine schaffen zu müssen, ohne mit jemanden reden zu können, genommen.

Einen Anfang hast du ja schon gemacht,- du hast hier davon erzählt!!
Mach jetzt den nächsten Schritt und such dir ein paar Telefonnummern/ Adressen von Therapeuten heraus. Und / oder lass dir von deinem Hausarzt welche geben, wenn du mit diesem darüber redest.
Und wenn du das hast,- dann geh weiter.

Ich wünsch dir eine gute Nacht.
Heide

#5 RE: Depression von Mona 16.05.2014 07:55

Hallo ihr,

zur Behandlung einer Depression bin ich im Internet auf diese Methode gestossen, sie ist für den einen oder anderen Hilfreich!?

LG Mona

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Klinische Studien zur Behandlung der Depression mit transkranieller Magnetstimulation (TMS)

Die Depression ist eine weit verbreitete Erkrankung, von der bis zu 20% aller Menschen im Verlauf ihres Lebens betroffen sind. Bei einem Drittel der Patienten spricht die Erkrankung leider nicht ausreichend auf eine Behandlung mit Medikamenten und Psychotherapie an. Aus diesem Grund wurde in den letzten Jahren die Entwicklung hirnstimulatorischer Behandlungsverfahren für die Depression entscheidend vorangetrieben.

Unter diesen Behandlungsverfahren ist die transkranielle Magnetstimulation (TMS) besonders sanft und schonend, da hierbei weder ein Krampfanfall ausgelöst wird noch eine Narkose erforderlich ist. Weltweit wurde die TMS erfolgreich in mehreren Therapiestudien eingesetzt.

Bei der TMS werden mittels einer an den Kopf gehaltenen Magnetspule darunter liegende Hirngebiete stimuliert, was den Energiestoffwechsel der Nervenzellen anregt und eine antidepressive Wirkung erzielt. Die TMS ermöglicht auf diese Weise eine schmerzfreie, sanfte und schonende Behandlung der Depression. Um ihre Wirkung entfalten zu können, ist über einen Zeitraum von drei Wochen täglich eine ca. einstündige Behandlungssitzung notwendig. Eine zeitgleich dazu erfolgende medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung wird von einer zusätzlichen TMS-Therapie nicht störend beeinflusst.

Eine Besonderheit der TMS-Therapie in unserer Klinik ist der Einsatz modernster Neuronavigation. Um das zu stimulierende Hirngebiet möglichst exakt lokalisieren zu können, wird vor der ersten TMS-Sitzung ein Schichtbild des Kopfes (Magnetresonanztomographie, MRT) angefertigt. Ausgehend von dieser Aufnahme wird ein digitales Modell des Gehirns erstellt, so dass individuelle Unterschiede in der Hirnanatomie bei der Ausrichtung der Magnetspule berücksichtigt werden. Eine solche neuronavigierte TMS-Therapie wird nur in wenigen Zentren angeboten und hat das Potenzial, dass ein antidepressiver Effekt nicht nur rascher eintritt, sondern auch nachhaltiger wirkt. Dieses Potenzial wird derzeit in mehreren klinischen Studien geprüft, die durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (MIWFT) des Landes Nordrhein-Westfalen und durch die Universität Bonn gefördert werden.

Wenn Sie Interesse an einer Studienteilnahme haben und sich für ein Beratungsgespräch anmelden möchten, kontaktieren Sie bitte den oberärztlichen Leiter der Arbeitsgruppe Neuromodulation of Emotion (NEMO) oder seinen Mitarbeiter:

Priv.-Doz. Dr. Dr. med. René Hurlemann, M.Sc.
Oberarzt der Klinik und Leiter der Arbeitsgruppe NEMO
Tel.: +49 (0)228-287-15057
E-mail: renehurlemann@me.com

Dipl.-Psych. Dirk Scheele
TMS-Spezialist der Arbeitsgruppe NEMO
Tel.: +49 (0)228-287-11151
E-mail: dirk.scheele@ukb.uni-bonn.de

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